Endlich wieder Handball in den neuen WoBo-Hallen.
Die neue WoBo-Halle 1 (irgendwann mit Tribüne) eröffnete am 18.4.26 ihre Tore für den Handball. Ziemlich ein Jahr nach dem letzten Spiel in der „altehrwürdigen“ WoBo-Halle, ermöglichen die neuen Hallen wieder Handball in Halstenbek.
War der erste Start von Anfang Februar auf nach Ostern verschoben, atmeten alle tief durch, das Spiele (noch ohne Backe) durchgeführt werden konnten. 5 Tage nach beginn des Trainingsbetriebes, endlich offizielle Torgewinne.
Mühsam die Vorbereitung, um allen immer noch bestehenden Einschränkungen gerecht zu werden.
Eingeschränkte Zuwegungen, limitierte Sanitäreinrichtungen, Minimierung der Reinigungskosten, durch Schmutzvermeidung (Besucher auf Strumpfsocken), geringe Obergrenzen an Zuschauern auf Grund fehlender Fluchtwege etc. etc. etc.
Trotzdem strahlen die beiden Hallen mit Aufnahme des Trainings und der Eröffnung am Samstagmorgen. Die sich zunächst um ein Spiel verzögerte, da der Gegner der mC 4 leider absagte.
So war es der mB 2 von Matthias Hein vorbehalten, die den ungeschlagenen Tabellenführer aus Ahrensburg empfing.
Eine Ehre für Premierenschiedsrichter Nils Fock vom Rellinger TV, der sich an die Halle herantasten musste.
Ronny Maul und Lauren Blenk fiel der fiktive Titel des ersten Kampfgerichts in neuer Halle zu.
Die mB 2 besiegte verdient den indisponierten Tabellenführer mit 38:34 und nimmt den Titel des ersten Siegers in neuer Umgebung mit.
Obwohl noch ohne Tribüne und improvisierte Zuwegung, verliefen alle Spiele an beiden Tagen friedlich und in freudiger Aufbruchstimmung.
Am Samstag der Härtetest im finalen Spiel der Herren 1 gegen den TSV Uetersen 2.
Die Herren mit Matchball zum Aufstieg in die Landesliga. Am Ende reichte ein 33:33.
Unter den Augen des Bürgermeisters Jan Krohn, dem wir diese neuen heiligen Hallen mitzuverdanken haben, die Zuschauerzahl grenzwertig, aber geduldet.
Gut, dass auch dem Bürgermeister bewusst wurde, dass dringend Abhilfe bzgl. der noch ungenutzten Tribüne, der Zuwegung über den Haupteingang und fehlender sanitärer Kapazitäten zu schaffen ist.
Problem erkannt, Problem gebannt! So zumindest die Hoffnung für die nächsten Veranstaltungen!
Nach dem letzten Spiel am Sonntag Erleichterung bei allen Beteiligten, dass es wieder heißt „Handball in Halstenbek“!
Mit zwei vollwertigen 3-Feld-Halle, 120qm Kraftraum, Verkaufs- und Küchentrakt, einem potenziellen Seminarraum und das alles unter Berücksichtigung integrativer Erfordernisse in und um die Hallen, ist der Gemeinde Halstenbek ein großartiger Wurf gelungen, der die „Ewig gestrigen“ zum Schweigen bringt, die immer noch über das „Knick-EI“ in Halstenbek frotzeln.
Dank an alle Beteiligten aus der Gemeinde, an Hochtief, die Schule, die Vereine, die Eltern, die Schüler, die Parteien in der Gemeindevertretung und wie schon genannt den großen Einsatz von Bürgermeister Jan Krohn. Danke!


