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03.12.2018 André Grohde
30.11.2018 Alexander Hansal 183/0

Das Gerücht, Pokalspiele seien immer was Spezielles …

… ist zumindest nicht ganz unwahr.

Mittwochabend, 20:15 Uhr in Wilhelmsburg. Als sei dies nicht schon Grund genug zur Begeisterung, traten wir dieses Pokalspiel bei der 2. Mannschaft der SG mit 8 Spielern an: Jan, Daniel, Juli und Marten als Außen, Darius als Kreisläufer, Lukas als Rückraumspieler, Ali und Flo als Torhüter – wobei Letzterer am Ende über 70 (ja, 70) Minuten als Rückraumlinker mit 5 Toren seinen ganz eigenen Geschichte 27:25 – Auswärtssieg beitragen sollte. Aber der Reihe nach.

Den ersten Schritt in die Halle gesetzt war erstmal festzustellen, dass die Hallentemperatur mit der Außentemperatur um den Tiefstwert wetteiferte. Und als die Aufwärmphase abgeschlossen und die Temperatur in der Halle irgendwie angestiegen war und sich die Anwurfzeit näherte, suchten wir nach dem Mann mit der Pfeife. Vergeblich. Letzten Endes war es dann einer der drei Kreisläufer von Wilhelmsburg, der sich dankenswerterweise der Sache annahm – und seine Sache bis zum Ende wirklich anständig erledigte.

Er sollte ein Spiel zweier Mannschaften leiten, das mehr vom Kampf als von der handballerischen Qualität geprägt war – angesichts unserer Kaderstärke erwartete das aber auch keiner. Und dass wir uns ärgern sollten, dass es zur Halbzeit 12:12 stand, hätte vor der Partie wohl keiner geglaubt. Tatsächlich hatten wir nach 6 verworfenen Gegenstößen in den ersten 30 Minuten jedoch allen Grund dazu.

Die zweite Halbzeit begann ausgeglichen, bis wir vorne ein paar Bälle zu viel verwarfen und hinten unnötigerweise auch fingen. Nach 52 Minuten stand es 24:19 für die SG aus Wilhelmsburg, und auch unser einziger mitgereister Fan wird in dem Moment wohl nicht die größte Zuversicht verspürt haben. Durch gute Abwehraktionen und einer (endlich) konsequenteren Chancenverwertung stand es dann nach 60 Minuten 24:24 – Juli hatte offensichtlich noch Lust, 10 Minuten länger zu spielen und traf in der letzten Sekunde nur den Pfosten. Ab in die Verlängerung, als hätte der Abend nicht schon genug kleine Geschichten geschrieben.

Nach den ersten 5 Minuten stand es 25:25, nach einer Torhüterparade erzielten wir das 26:25 und nach einem Ballgewinn in der Abwehr sollte Flo die Ehre gebühren, durch einen 7-Meter 10 Sekunden vor Ende der Verlängerung dem Topf endlich einen Deckel zu verleihen. Irgendwo war es das ironische Ende, dass unser Keeper als Feldspieler diesem ereignisreichen Abend mit dem 27:25-Siegtreffer ein Ende setzte.

Pokalspiele sind ja meistens keine ganz normalen Spiele. Dieses jedoch war in der Tat vom Anfang bis um Ende speziell. Und von uns hatte am Ende jeder ein dickes, fettes Grinsen im Gesicht. Das nächste Pokalspiel kann kommen. Sehr gerne!